Richtig handeln – Leben retten
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Schweizerische Herzstiftung

Herzgruppenmitglied erfolgreich reanimiert

Herzgruppe Winterthur, rechts Charly Bachmann

Charly Bachmann leitet als Herztherapeut und Sportlehrer seit Jahren die Herzgruppe Winterthur in den Räumlichkeiten von Charly’s Fitnesscenter. Am Mittwoch, 12. Februar 2015 hat er einem Mitglied seiner Gruppe das Leben gerettet. Hier seine Geschichte:

„Als ich eine Gruppenlektion der Herzgruppe Winterthur leitete, erlitt einer der Teilnehmer – ein 60jähriger Mann – einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Ich begann sofort mit der Herzdruckmassage und Beatmung und löste Alarm aus. Nach ungefähr 2 bis 3 Minuten habe ich unseren AED (automatischer externer Defibrillator) appliziert. Die Messung ergab, dass ein Schock ausgelöst werden musste. Ich löste einmal den Schock aus und setzte die Herzmassage fort, konnte aber nach nur wenigen Sekunden wieder abbrechen, da der Patient zu reagieren begann. Er war wieder langsam ansprechbar und musste nur noch überwacht werden. Bereits 10 Minuten nach der Alarmierung trafen die Rettungssanität (144) und die Notärztin ein. Die Ärztin meinte, dass wirklich alles perfekt gelaufen sei und der Patient sonst wohl nicht überlebt hätte. Wie von der Schweizerischen Herzstiftung verlangt, führe ich als verantwortlicher Therapeut über jedes Mitglied der Herzgruppe Winterthur ein Patienten-Datenblatt. Dieses Datenblatt wird jeweils vom Hausarzt ausgefüllt und mir wieder retourniert. Ich leite es anschliessend an den Arzt unserer Herzgruppe weiter, der es noch mit trainingsrelevanten Informationen ergänzt. Für die Notärztin waren diese detaillierten medizinischen Informationen sehr hilfreich. Ich habe meinen Herzpatienten tags darauf im Spital besucht, es geht ihm gut und er ist sehr dankbar. Ihm wurde in der Zwischenzeit ein Defibrillator implantiert (ICD) und er ist wieder zuhause. Unser Notfallmanagement hat funktioniert, wir waren gut vorbereitet. Alles ist zum Glück gut herausgekommen! Es hat sich einmal mehr bewährt, dass der Herzpatient in einer Herzgruppe trainiert hat und nicht alleine auf eigene Faust unterwegs war. Der Kardiologe hat ihm denn auch empfohlen, so rasch als möglich wieder in der Herzgruppe mitzumachen.“

www.herzgruppe-winterthur.ch

www.swissheartgroups.ch

 

 

HELP-Preis 2014

Die Lebensretter Philipp Kündig, Benil Saglam und Paul Schellenberg mit dem HELP-Preis 2014. Nicole und Mathias Kuster sind durch Rolf Häring, der von ihnen gerettet wurde, vertreten. (von rechts nach links)

Familienbesuch mit Lebensrettung
Am 31. März 2013 hatte Hans Schellenberg die Familie seines Bruders und weitere Verwandte zum Abendessen eingeladen. Nach einem gemütlichen und unterhaltsamen Abend wollte Hans Schellenberg (47) das Geschirr abräumen, als er in der Küche zusammenbrach. Sein Cousin Philipp Kündig alarmierte unverzüglich über die Notrufnummer 144 den Rettungsdienst. Die Mitarbeiterin des Notrufs gab Philipp Kündig telefonische Anweisungen wie die Herzdruckmassage durchzuführen sei und Philipp Kündig wiederum gab die Informationen an seinen Cousin Paul Schellenberg weiter. Die Cousins haben sich dann bei der Herzdruckmassage abgewechselt.  Hans Schellenberg überlebte den Herzstillstand ohne Folgeschäden und ist bei bester Gesundheit. Rasch konnte er ins Berufsleben zurückkehren und dank regelmässigem Training im Fitnesscenter fühlt er sich vitaler als vor dem Herzstillstand.

 

Autofahrer erleidet im Kreisverkehr Herzstillstand
Benil Saglam besuchte  am 30. April 2013 ihre Kollegin an einem Kiosk. Die beiden Frauen beobachten, wie ein Autofahrer bei der Einfahrt in den nahen Kreisel die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und gegen einen Baum fuhr.  Benil Saglam alarmierte sofort den Rettungsdienst und rannte zum verunfallten Auto, wo sie Daniel Thamberger (58) bewusstlos vorfand.  Unverzüglich begann die junge Frau mit der lebensrettenden Herzdruckmassage. Später erzählt sie: „Mit Tränen in den Augen habe ich um sein Leben gekämpft. So hartnäckig wie ich bin, habe ich ihm keine Sekunde die Chance gegeben um von uns zu gehen!“ Nach unendlich lang erscheinenden achtzehn Minuten trafen Polizei und Rettungsdienst ein, welche die Reanimation von der völlig entkräfteten Benil Saglam übernahmen. Daniel Thamberger ist heute wieder bei guter Gesundheit und hält sich mit Laufen und Schwimmen fit. Dankbar denkt er auch heute noch an seine Retterin zurück.

 

Piccolo-Spieler bricht an Basler Fasnacht zusammen
An der Basler Fasnacht 2013 flanierten Nicole und Mathias Kuster durch die Gassen als vor ihren Augen ein Piccolo-Spieler zusammenbrach.  Mathias Kuster alarmierte sofort die Ambulanz während seine Frau zum Piccolo-Spieler eilte und unverzüglich mit der Herzdruckmassage begann, beobachtet von vielen Schaulustigen. Einzig ein deutscher Tourist unterstützte sie bei der Reanimation, während Mathias Kuster den Weg für die Ambulanz freibahnte. Rolf Häring (73), der Piccolo-Spieler, überlebte dank dem tatkräftigen Einsatz des Ehepaares und bereits dieses Jahr konnte er wieder aktiv an der Basler Fasnacht teilnehmen, während er sonst als Leiter einer Wohnbaugenossenschaft gefordert ist.

 

 

HELP-Preis 2013

Die erfolgreichen Lebensretter Luca Palladino, Franz Schuler, Simon Wey, Beat Dommen und André Bättig mit dem HELP-Preis 2013

Am 12. April 2012 traf sich Othmar Dommen wie jeden Donnerstagabend mit der Männerriege Rickenbach in der Turnhalle. Er fühlte sich fit und gesund. Gleich zu Beginn wurde Unihockey gespielt. Als er nach einer kurzen Trinkpause die Turnhalle wieder betrat, hatte er ein Gefühl, als käme eine weisse Wand auf ihn zu. Dies ist seine letzte Erinnerung. Die Turnkollegen sahen sofort, dass mit ihm etwas nicht stimmte: „Othmar war nicht ansprechbar, er atmete nicht mehr und wir fühlten keinen Puls“.  Da begannen sie sofort mit der Reanimation. Beat Dommen hat seinen Bruder beatmet, Luca Palladino und André Bättig übernahmen die Herzmassage, Simon Wey  bediente den Defibrillator während Franz Schuler alarmierte und den telefonischen Kontakt mit der Ambulanz aufrechthielt. Nach 20 Minuten trafen die Sanitäter ein und übernahmen die medizinische Behandlung. Der gerettete Othmar Dommen trägt heute einen implantierten Defibrillator. Der dreifache Vater und Landwirt erfreut sich guter Gesundheit und damit ist der Alltag auf seinem Bauernhof auch wieder eingekehrt.

Der automatische externe Defibrillator (AED) war erst kurze Zeit vor diesem Ereignis angeschafft worden. Als wenige Wochen früher ein Turnabend ausfiel, beschloss die Männerriege, beim lokalen Samariterverein einen Reanimationskurs zu besuchen. Diese glücklichen Zufälle haben mitgeholfen, ein Leben zu retten.

 

HELP-Preis 2012

Anna Huwyler aus Arlesheim (BL) mit der HELP-Preis Trophäe 2012

Die damals 15-jährige Anna Huwyler aus Arlesheim hat das Wochenende vom 2. Juni 2011 bei ihrer 76-jährigen Grossmutter in Bättwil (SO) verbracht, da ihre Eltern in den Ferien weilten. Dass die Enkeltochter bei der allein lebenden Grossmutter übernachtete, stellte sich als überaus glücklichen Zufall heraus. In der besagten Nacht wurde Anna Huwyler durch Hilferufe ihres Grosis geweckt. Diese sagte, sie werde von starker Übelkeit geplagt und sei zuvor ohnmächtig geworden. Die Schülerin erkannte den Ernst der Lage sofort: Sie wählte die Notrufnummer 144, alarmierte die Ambulanz, beleuchtete vorbildlich das Wohnhaus für die Rettungssanitäter und beruhigte die Patientin. 5 Minuten später erlitt diese einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Anna Huwyler kontaktierte erneut die Ambulanz, schilderte die Situation und wurde durch den Rettungssanitäter telefonisch instruiert, mit der Herzdruckmassage zu beginnen. Während 8 Minuten reanimierte sie daraufhin erfolgreich ihre bewusstlose Grossmutter, bis professionelle Hilfe eintraf und die weitere medizinische Behandlung vornahm. Nach einem Eingriff im Universitätsspital Basel und anschliessender Rehabilitation lebt die Grossmutter heute wieder glücklich und bei bester Gesundheit in Bättwil.

 

 

 

HELP-Preis 2011

Thomi Karrer aus Bretzwil (BL) mit dem HELP-Preis 2011.
Gwendolyn Janssen aus Arlesheim (BL) mit dem HELP-Preis 2011 des Künstlers Roger Pfund.
Ruud Janssen aus Arlesheim (BL) mit dem verdienten HELP-Lebensrettungspreis 2011.

Die Geschichte unserer HELP-Preisträger 2011

Am 6. August 2010 hat sich Frau Hänggi mit ihrem Ehemann in der Nähe eines Restaurants verabredet. Auf dem Weg dorthin und knapp vor dem Treffpunkt bricht der 41-Jährige zusammen. Sein Sohn, der ihn begleitet, tut dann das einzig richtige: Er läuft sofort ins nahe gelegene Restaurant, ruft nach Hilfe und alarmiert die Ambulanz. Frau Hänggi, der Wirt Thomi Karrer sowie Ruud und Gwendolyn Janssen reagieren ebenfalls sofort und eilen dem Opfer entgegen, um Hilfe zu leisten. Als die Vierergruppe Minuten später beim Patienten eintrifft, setzt bei diesem bereits die Atmung aus. Rasch beginnen die Preisträger mit der Reanimation. Thomi Karrer übernimmt die Herzdruckmassage und die Ehefrau des Opfers beatmet. Gwendolyn Janssen löst nach einer Weile die Ehefrau ab und Ruud Janssen ersetzt später Thomi Karrer bei der Herzdruckmassage, damit dieser die alarmierte REGA vor Ort einweisen kann. Telefonisch wird den Rettern zudem die Anweisung erteilt, die Beatmung und die Herzdruckmassage im Verhältnis von 30:2 anzuwenden, was sie sogleich umsetzen. Zwischenzeitlich treffen die Polizei und wenig später die alarmierte Ambulanz am Unfallort ein und die medizinischen Fachpersonen übernehmen ab dann die weitere Behandlung des Patienten. Etwas später landet ein Helikopter der REGA und das Notfall-Team übernimmt nach rund 20 Minuten die weitere Reanimation. Der Patient wird mehrmals defibrilliert. Als sich sein Zustand stabilisiert, wird er nach Basel in die Universitätsklinik geflogen. Nach einem stationären Aufenthalt sowie einer fast viermonatigen Rehabilitation ist das Opfer seit Dezember 2010 wieder zu Hause bei seiner Familie, wo er sein Leben ohne Folgeschäden geniessen kann.

 

 

HELP-Preis 2010

Moreno Sasselli aus Minusio (TI) mit dem HELP-Preis 2010.
Charly Müller aus Jona (SG) mit dem HELP-Preis 2010 des Künstlers Roger Pfund.
Mike Strasser aus Wetzikon (ZH) mit dem verdienten HELP-Lebensrettungspreis 2010.

Die Geschichten unserer HELP-Preisträger 2010

 

Am 27. Februar 2008 liegt Moreno Sasselli mit Grippe und Fieber im Bett. Sein Schwiegervater besucht ihn kurz zuhause und als sich die zwei an der Türschwelle verabschieden, sinkt der Schwiegervater plötzlich entkräftet zu Boden. Sofort hat Moreno Sasselli seinen Sohn gebeten, die Ambulanz zu benachrichtigen, während er sich um den Schwiegervater kümmert und feststellt, dass er bereits nicht mehr atmet und sein Herz nicht mehr schlägt. Die Ambulanz, in der Zwischenzeit am Telefon, hat ihn nach einer kurzen Lagebesprechung aufgefordert, sofort mit der Herz-Lungen-Massage zu beginnen. Ohne Vorkenntnisse in der Lebensrettung und nur unter der telefonischen Anleitung der Ambulanzmitarbeitenden beginnt der Preisträger daraufhin mit der Wiederbelebung – und das alles mit 40 Grad Fieber! Nach rund 10 Minuten treffen die medizinischen Fachpersonen ein und übernehmen die weitere Behandlung des Patienten. Infolge zweier Elektroschock-Abgaben mittels Defibrillator kommt dieser wieder zu sich und wird mit der REGA ins Spital von Lugano geflogen. Die Tessiner Klinik konnte er nach einigen Wochen Rehabilitation und dank dem beherzten Einsatz von Moreno Sasselli ohne Folgeschaden verlassen.

 

Die Veteranen des FC Wetzikon trainieren an diesem lauen Sommerabend des 10. Juni 2009 wie üblich auf der Sportanlage Meierwiesen im Zürcher Oberland. Plötzlich klagt ein Fussballspieler über Unwohlsein und Schwindel. In der Garderobe möchte er sich ein wenig ausruhen. Doch noch auf dem Weg dorthin beginnen seine Arme und Hände unangenehm zu kribbeln. Wenig später verliert er das Bewusstsein. Sein Teamkollege Charly Müller, der ihn zur Garderobe begleitet, stellt daraufhin fest, dass er bereits nicht mehr atmet und sein Herz aufgehört hat zu schlagen. Er tut dann das einzig richtige: Er lässt sofort den Rettungsdienst alarmieren und beginnt seinen Kollegen mittels Herz-Lungen-Massage zu reanimieren. Mike Strasser, der diensthabende Bademeister und Platzwart der Sportanlage, wird in der Zwischenzeit gerufen. Mit dem Defibrillator in den Händen eilt er Charly Müller zur Hilfe. Das Gerät empfiehlt eine Schock-Abgabe. Nach deren Ausführung führen die Preisträger die Wiederbelebungs­mass­nahmen fort. Wenig später treffen die Rettungskräfte ein und übernehmen von nun an die Betreuung des Patienten. Dieser kann heute wieder ein aktives Leben führen – dank dem raschen und richtigen Handeln von Charly Müller und Mike Strasser und der glücklichen Tatsache, dass ein Defibrillator in Reichweite war.

Die Geschichten unserer HELP-Preisträgerin und -Preisträger 2009

 

Die Badmeisterin Andrea Ammon wechselt am 7. Februar 2008 mit einem regelmässigen Besucher der Schwimmhalle wie üblich noch ein paar Worte, bevor dieser ins Becken steigt, um seine gewohnten 2 km zu schwimmen. Kurze Zeit später wird die Badmeisterin durch die Aufsichtsperson wegen eines Notfalls aus einem Telefongespräch gerissen. Im Schwimmbecken erkennt Andrea Ammon den leblosen Körper des Schwimmers und kann ihn mit Hilfe anderer Badegäste aus dem Wasser ziehen. Die Retterin tut das einzig Richtige: Sie beauftragt die Aufsichtsperson, die Nummer 144 anzurufen und schickt die Schwimmlehrerin los, um den Defibrillator zu holen. Inzwischen beginnt die Preisträgerin mit den Herz-Lungen-Wiederbelebungsmassnahmen. Nach zwei Schock-Abgaben durch den Defibrillator trifft die Sanitätspolizei in der Schwimmhalle ein und übernimmt die Betreuung des Patienten. Dieser kann anschliessend dank des raschen und richtigen Handelns von Andrea Ammon in stabilem Zustand ins Spital transportiert werden.

 

Bruno Kurt macht sich am 21. Februar 2007 auf den Weg zum Tennisplatz um die nächste Lektion vorzubereiten, als er plötzlich Hilferufe von Spielern hört. Einer von ihnen ist bewusstlos auf dem Tennisplatz zusammengebrochen. Ein Team-Kollege alarmiert den Notruf 144, während der Preisträger sofort den Notfallkoffer der Tennishalle Münsingen holt, der mit einem Defibrillator und Sauerstoff ausgerüstet ist. Nach einem Elektroschock durch den Defibrillator und anschliessender Herz-Lungen-Massage kommt der Patient nach etwa fünf Minuten wieder zu sich und erhält von Bruno Kurt Sauerstoff verabreicht. Kurz darauf wird der Patient durch die Sanitätspolizei Bern ins Inselspital gefahren, wo dank des raschen und kompetenten Handelns von seinem Retter keine neurologischen Schäden festgestellt werden. Heute kann sich die gerettete Person wieder sportlichen Aktivitäten, wie zum Beispiel dem Skifahren, widmen.

 

Am 16. Februar 2009 hat sich Jonas Lanter mit einem Freund zum Mittagessen verabredet. Als dieser nicht erscheint und sich auch nicht meldet, betritt der Retter die Wohnung des Freundes. Er erschrickt, als er einen leblosen Körper am Boden antrifft und beginnt sofort mit der Reanimation, damit keine wertvolle Zeit verloren geht. Er macht ausdauernd Herz-Lungen-Wiederbelebung, bis er den Patienten zur Betreuung an medizinische Fachpersonen übergeben kann. Den Muskelkater durch die Reanimation spürt Jonas Lanter noch Tage später, jedoch hat sich die Anstrengung gelohnt. Im Spital stabilisiert sich der Zustand des Patienten nach mehrmaliger Defibrillation. Schliesslich kann der Mann ohne Folgeschäden nach Hause zurückkehren.

 

 

Die Geschichten unserer HELP-Preisträgerinnen und -Preisträger 2008

 

Als Danica Filipovic am morgen des 27. August 2007 aufwacht, findet sie ihren 57-jährigen Lebenspartner mit Übelkeit und Unruhe vor, die sie zuerst auf das Nachtessen vom Vorabend zurückführt. Sie beschliesst trotzdem, noch etwas länger zu Hause zu bleiben. Die Symptome verbessern sich auch nach dem Frühstück nicht und plötzlich bricht der Lebenspartner mit Herz-Kreislauf-Stillstand zusammen. Danica Filipovic alarmiert sofort den Notruf 144 und beginnt mit Herz-Massage und Beatmung. Eine herbeigeeilte Nachbarin unterstützt sie dabei bis zum Eintreffen von Schutz und Rettung sowie dem Notarzt. Der Patient wird unverzüglich ins Universitätsspital Zürich verlegt und überlebt den Herz-Kreislauf-Stillstand ohne neurologische Folgeschäden.

 

Auf dem Golfplatz in Waldkirch erleidet am 3. Juli 2007 ein 55-jähriger Golfspieler einen Herzinfarkt, der zum Herz-Kreislauf-Stillstand führt. Erich Frey, Platzwart des Golfplatzes, eilt herbei und beginnt mit den notwendigen Wiederbelebungsmassnahmen. Zusammen mit einem zufällig anwesenden Arzt können die Basismassnahmen effizient und korrekt durchgeführt werden, bis die aufgebotenen Rettungskräfte eintreffen. Der Patient wird mit der REGA ins Kantonsspital St. Gallen geflogen und überlebt das Ereignis.

 

10. Mai 2007: Die Turnstunde der Männerriege Embrach ist beinahe zu Ende. Auf einmal liegt ein 63-jähriger Turner bewusstlos am Boden. Gian Carlo Acerboni kommt aus dem Geräteschuppen, als er seine Kameraden hilflos um den Patienten herum stehen sieht. Er erkennt den Ernst der Situation sofort und prüft unverzüglich Puls und Atmung. Als Samariter beginnt er sodann mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung, bis die alarmierte Notärztin und der Rettungsdienst eintreffen. Der Patient wird sofort defibrilliert und überlebt den Vorfall dank Bypassoperationen, vor allem aber auch dank des raschen Einsatzes von Gian Carlo Acerboni. Der 63-Jährige ist heute wieder in der Lage, ein neurologisch intaktes Leben zu führen.